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Kostenerstattung bei komplementärer Krebstherapie – Anspruch und Wirklichkeit in der aktuellen Rechtsprechung (RA Dr. Breitkreutz, 16. Internationaler GfbK-Kongress, Arzt-Patienten-Forum, Sonnabend, 04. Mai 2013 in Heidelberg)

 


Vortrag von Dr. Frank Breitkreutz am Sonnabend, den 04. Mai 2013, 12.00 Uhr
 (16. Internationaler GfbK-Kongress, 04./05. Mai 2013 Heidelberg, Arzt-Patienten-Forum)


Dieser Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Breitkreutz gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung zur Erstattungsfähigkeit komplementärer Behandlungen bei onkologischen Erkrankungen:

  1. Der Referent stellt zunächst klar, dass die Entscheidung für oder gegen eine ganz bestimmte Therapie eine höchstpersönliche Entscheidung des Patienten ist. Diese ist jeglicher Einflussnahme - sei es durch Leitlinien, Fachgremien oder Krankenversicherungen - entzogen. 

    Konsequenzen hat die Wahl der Therapie für die Frage nach der Finanzierung der Behandlung. Denn nicht bei allen komplementärmedizinischen Verfahren besteht auch ein Kostenerstattungsanspruch gegenüber der jeweiligen Versicherung.

  2. Insoweit skizziert der Referent anschließend die Rechtslage hinsichtlich der Erstattungspflicht bei so genannten „Neuland-“ oder sonstigen Verfahren jenseits der Leitlinien. Erörtert wird insbesondere die Gesetzessystematik der außervertragsärztlichen Versorgung bei lebensbedrohlichen Erkrankungen.

  3. Im Anschluss werden die häufigsten - oft kostenintensiven und leicht vermeidbaren - Fehlerquellen im Umgang mit den Kostenträgern genannt. Es folgen Anregungen für eine optimierte Kommunikation mit der Krankenversicherung.

  4. Der Vortrag schließt mit einigen Beispielen aktueller, vom Referenten erstrittener gerichtlicher Entscheidungen.

 

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